Deutsches Ständiges Schiedsgericht für Wohnungseigentum
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Das schiedsgerichtliche Verfahren

Das Schiedsverfahren ist ein Antragsverfahren. Liegen die Zugangsvoraussetzungen vor, kann das Schiedsgericht mittels eines entsprechenden Antrags angerufen werden. Das schiedsgerichtliche Verfahren weist Ähnlichkeiten zum zivilprozessrechtlichen Verfahren auf, unterscheidet sich aber in wesentlichen Punkten.

 

Als wesentliche Abweichungen sind festzuhalten:
  In bestimmten Fällen ist eine Schiedsentscheidung ohne mündliche Verhandlung möglich. Bei einer mündlichen Verhandlung wird ein Verhandlungsort in dem Amtsgerichtsbezirk bestimmt, in dem auch die Wohnungseigentumsanlage liegt.
  Bei Zahlungsansprüchen nach § 28 Abs. 2 und 5 WEG entscheidet ein Schiedsrichter allein.
  Vor der Entscheidung durch Schiedsspruch ist der Versuch einer gütlichen Einigung der Beteiligten geboten.
  Das Schiedsverfahren wird durch den Schiedsspruch, gegen den ein Rechtsmittel regelmäßig nicht möglich ist, beendet.
  Die Vollstreckbarkeitserklärung und die Zwangsvollstreckung sind von den Beteiligten zu betreiben.

 

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