Deutsches Ständiges Schiedsgericht für Wohnungseigentum
Deutsches StändigesSchiedsgericht für Wohnungseigentum 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

030 547 112 50

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Anwendung des schiedsrichtlichen Verfahrens

Grundsatz

Es können alle Rechtsstreitigkeiten der Wohnungseigentümer untereinander oder des Verbands (rechtsfähige Eigentümergemeinschaft) mit Wohnungseigentümern oder der Wohnungseigentümer mit ihrem Verwalter vor dem Deutschen Ständigen Schiedsgericht für Wohnungseigentum ausgetragen werden.

Grundsätzlich muss vor der Anrufung des Ständigen Schiedsgerichts eine Schiedsvereinbarung getroffen werden. Dadurch wird das sonst zuständige staatliche Gericht abbedungen und das Schiedsgericht zuständig. Soll auch ein Streit mit dem Verwalter vor dem Ständigen Schiedsgericht geklärt werden, muss dieser – soweit er nicht Eigentümer in der WEG ist – gesondert durch eine Vereinbarung eingebunden werden.

 

Wiederkehrende Streitfälle (Fallgruppen)

Nach dem Statut kann die Zuständigkeit des Ständigen Schiedsgerichts nur für bestimmte wiederkehrende Streitfällen (Fallgruppen) in der Gemeinschaftsordnung vereinbart werden. Typische Fallgruppen sind Zahlungsansprüche des Verbands oder die Beschlussanfechtung nach § 43 Nr. 4 und § 46 WEG.

 

Einzelfälle

Ebenso ist denkbar, dass sich Eigentümer, Verband oder Verwalter verständigen, im Einzelfall, zur Klärung einer konkreten offenen Rechtsfrage das Ständige Schiedsgericht als zuständig zu vereinbaren.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Deutsches Ständiges Schiedsgericht für Wohnungseigentum e.V.